Heute habe ich endlich mal Zeit gefunden, meinen Blog zu beginnen.
Ich bin schon seid fast einer Woche in Ecuador, in der Hauptstadt Quito. Dort werde ich jetzt noch die nächsten zwei Wochen verbringen und einen Sprachkurs machen, den ich auch sehr nötig habe, da ich bis vor 4 Tagen noch nicht ein mal bis 10 Zählen konnte. Aber mittlerweile kann ich schon die Uhrzeit, Farben, Kleidungsstücke und Früchte benennen.
Auch Quito gefällt mir seid dem ersten Tag richtig, richtig gut! Es eine echt schöne Stadt und es macht mir sehr viel Spaß hier immer wieder neues zu entdecken.
Wie zum Beispiel ein mal, als mein Mitfreiwilliger Alex und ich im Bus saßen und wir uns auf deutsch unterhielten, ein Mann, der hinter uns saß, mit uns ins Gespräch kam. Es stellte sich heraus, dass dieser Mann ein Ecuadorianer ist, der aber schon seid 17 Jahren in München lebt. Wir unterhielten uns die ganze Busfahrt und am Ende lud der Mann uns zu einer Kunstausstellung ein - und zwar zu seiner eigenen. Das war echt sehr cool, da ich bis jetzt noch nie persönlich von einem Künstler zu seiner Ausstellung eingeladen wurde.
Auch die Wohnung, die Alex und ich uns in Quito teilen, ist wunderschön. Wir haben hier alles was wir zum leben brauchen und sind relativ zentral. Wir brauchen zu Fuß nur 10 min bis zur nächsten Shoppingmall und ca. 10 min bis zum nächsten Bus.
Was mich hier wirklich sehr erstaunt, sind die Preise, die man in einem Supermarkt für Lebensmittel zahlt. Hier ist alles ziemlich teuer: für ein Deo zahlt man über 5$, für Shampoo genauso. Für ein Glas Pesto zahlt man hier 3,26$ und für das billigste Toastbrot 1,69$. Das hat mich schon erstmal geschockt.
Was aber hier natürlich sehr billig ist sind Obst und Gemüse von kleinen Läden an der Straße und DVDs, die kann man hier schon für 1$ bekommen und dazu sind das noch relativ aktuelle Kinofilme ;).
Busfahren ist in Ecuador auch eine Sache für sich. Man zahlt 25 cent für eine Busfahrt und man hält sich den Bus da an, wo man möchte. Das heißt nicht, das er immer anhält. Manchmal fährt er auch eiskalt an einem Vorbei. Es gibt hier auch keinen Busfahrplan oder sowas, sondern man stellt sich auf gut Glück an die Straße und hofft das der nächste Bus bald kommt. Das hat schon für einige Verspätungen zu unserem Sprachkurs geführt.
Ich bin gespannt, was ich hier noch so alles erleben werde,
¡Hasta pronto! Carla
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